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Geschichte der Nutzung von Windenergie

 

Energiegewinnung mit Tradition

Die frühesten Aufzeichnungen über Windmühlen stammen aus dem Jahr 644 nach Christus aus dem Grenzgebiet zwischen Persien und Afghanistan. Auch in China wurden in diesem Zeitraum bereits Windräder zur Entwässerung von Reisfeldern genutzt. Diese Windmühlen waren mit einer vertikalen Drehachse versehen.

 

Klassische Windmühlen mit horizontaler Drehachse wurden ab dem Jahr 1180 in Form von Bockwindmühlen in der Normandie genutzt.

 

Im 16. Jahrhundert entwickelten die Holländer die "Holländermühle". Charakteristisch für die Holländermühle ist, dass das gesamte Mühlenhaus nach dem Wind gedreht werden kann. Diese wurde bis ins 19. Jahrhundert weiterentwickelt und verfügte bereits über aerodynamische Flügel und über das Seitenwindrad zur automatischen Windrichtungsnachrichtung.

 

Die Windenergienutzung hatte im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Die historischen Windkraftanlagen verrichteten mechanische Arbeiten wie das Mahlen von Getreide, das Betreiben von Schmiedehämmern oder das Schöpfen von Wasser.

 

In Österreich wurde im 19. Jahrhundert nicht die Windkraft, sondern die Wasserkraft intensiv genutzt. In Deutschland waren im 19. Jahrhundert 20.000 Windmühlen in Betrieb und in den Niederlanden 9.000. Auch in Amerika wurde sich der Kraft des Windes zum Pumpen des Wassers bedient. Hierzu wurde 1850 die „Halladay-Turbine" mit sehr vielen schmalen Rotorblättern entwickelt. 1870 wurde der Windradtyp „Eclipse" entwickelt, welcher zur amerikanischen Standardbauweise wurde.

 

 

 

Strom aus Windkraft: Bereits im 19. Jahrhundert wurde die erste Experimental-Windenergieanlage zur Erzeugung von Strom konstruiert. Diese Windkraftanlagen von LaCour wurden mit Rotordurchmessern von 20 Metern und Leistungen zwischen 10 und 35 kW gebaut. Zeitgleich entwickelten die Gebrüder Jacobs in Amerika Kleinwindanlagen von denen zwischen 1920 und 1960 mehrere zehntausend Anlagen mit Leistungen zwischen 1,8 und 3 kW produziert wurden.

 

Die ersten Großwindanlagen wurden ab dem Jahr 1930 entwickelt. So wurde im Jahr 1941 in Amerika die erste Großwindanlage mit 53m Rotordurchmesser und 1250 kW Nennleistung in Betrieb genommen. Weiters wurde in der Nachkriegszeit in Deutschland, Frankreich, England und Dänemark an der Entwicklung der Großanlagen weitergearbeitet. Leider setzte sich die Windenergie nicht durch und es wurde verstärkt in die Weiterentwicklung und Nutzung der fossilen und atomaren Energiequellen investiert.

 

Die Energiekrise 1973 schuf ein Bewusstsein über die Ressourcenknappheit sowie das Interesse der Nutzung der Windenergie. Symbole der Energiebewegung dieser Zeit ist beispielsweise die Anlage von Growian (100 m Rotordurchmesser bei 3 MW Nennleistung) und auch die WTS 3 (78 m Rotordurchmesser bei 3 MW Nennleistung), die AEOLUS WTS7 (75 m Rotordurchmesser bei 2 MW Nennleistung) und die BOEING MOD-2 (91 m Rotordurchmesser bei 1,5 MW Nennleistung). Aufgrund technischer Schwierigkeiten konnten diese Windkraftanlagen jedoch nie in Dauerbetrieb genommen werden und nahmen daher auch keinen Einfluss auf die Entwicklung des Energiemarktes.

 

1988 wurde eine Großanlage mit 2 MW, die sogenannte Twind-Mühle, im Rahmen der Anti-Atom-Bewegung in Betrieb genommen. Parallel dazu wurden in Dänemark Kleinwindräder errichtet. Ergebnis dieser Kleinprojekte waren serienfertige Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 100 kW Ende der 80er Jahre.

 

Die weitere Entwicklung der Leistung der Windenergieanlagen ist in der Grafik aufgezeigt. Am Beginn des 21. Jahrhunderts werden nun Prototypen mit bis zu 110 m Rotordurchmesser und 4,5 MW Nennleistung für den Offshore Betrieb errichtet.

 

In Österreich errichtete eine Vorläufergesellschaft der WEB Windenergie AG 1995 eine der ersten Windkraftanlagen in Michelbach (Niederösterreich). Somit ist die W.E.B Österreichs Windkraftpionier der ersten Stunde.



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