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4.1.2016

700 Gigawattstunden-Grenze geknackt      

W.E.B-Jahresproduktionsergebnis - 700 Gigawatt-Grenze geknackt

Mit einem neuen Höchststand in der W.E.B-Gesamtproduktion und einem Produktionsplus gegenüber der Jahresprognose endet ein nicht nur aus meteorologischer Sicht außergewöhnliches Jahr 2015. 

Die äußerst erfreuliche Jahresgesamtproduktion von 718.210 MWh (Steigerung von über 100.000 MWh gegenüber dem Vorjahr) fußt vor allem auf den starken Ergebnissen der Monate Jänner bis Mai, welche, mit Ausnahme des Februars, deutlich überplanmäßig abschnitten. Der Jänner markierte sogar den neuen W.E.B-Monatsrekord mit über 82.700 MWh. Ebenfalls in diese Zeit fielen die Inbetriebnahmen von fünf kanadischen Standorten mit insgesamt elf Windenergieanlagen der 2 MW-Klasse mit denen wir unser Produktionspotential weiter ausbauten. Die üblicherweise windschwächeren Sommermonate schnitten dieses Jahr durchgängig unterplanmäßig ab. Über Tage und Wochen andauernde Netzabschaltungen in Neuhof, Höflein und Wörbzig drückten zusätzlich die Produktion. Erst im Herbst konnten wir durch die windstarken Monate September und November unser Produktionsplus wieder soweit ausbauen, dass auch ein unterdurchschnittlicher Dezember zu kompensieren war. Mit sechs neuen Windkraftanlagen in Spannberg II und Auersthal II (insgesamt ca. 16 MW) stockten wir unsere Kraftwerksflotte Anfang Dezember weiter auf. Schlussendlich waren es nicht nur die nicht beeinflussbaren guten Windverhältnisse, sondern auch der technisch sehr stabile Kraftwerksbetrieb, welcher uns ermöglichte, die Windernte zu maximieren.

Unterdurchschnittliche Produktion im Dezember
Der wärmste Dezember seit Beginn der Wetteraufzeichnungen setzt den Schlusspunkt eines klimatologisch außergewöhnlichen Jahres. Nicht nur in Europa, sondern auch in Kanada / Nova Scotia verlief der Dezember sehr warm und viel zu trocken. Vor allem aber die stabile Luftschichtung in Mitteleuropa drückte die Gesamtproduktion mit 65.553 MWh unter den erwarteten Monatswert.

Der Ausklang des Sturmtief Nils ließ unsere Anlagen Anfang Dezember noch überplanmäßig produzieren. Danach setzte in Österreich und Südböhmen der Wind aus und man konnte vielerorts die stabile Schichtung der Luft (Inversionswetterlage) ohne Ausgleichsströmungen beobachten. Demnach fielen auch die Produktionszahlen in Österreich und Tschechien deutlich unter die Sollmarke. Gänzlich anders verlief die Produktion in Deutschland und Frankreich. Dort war über den ganzen Monat hinweg starkes Windaufkommen zu beobachten und so konnten wir dort deutlich über Plan produzieren. Auch in Kanada erreichten wir wieder ein positives Ergebnis.

Die PV Sparte profitierte von den klaren und sonnenreichen Tagen in diesem Dezember. Sie schneidet ebenfalls in allen unseren Produktionsländern deutlich positiv ab.   

Die Trockenheit dauerte im Dezember weiter an, weshalb die Produktion der Wasserkraftsparte unter Plan verlief.

 

Die Technologien im Überblick

Windenergie

  • Produktion liegt unter dem Soll: -9,7%
  • Windpark mit dem besten relativen Ergebnis: Francop +56,7%
  • Windkraftanlage mit der stärksten absoluten Produktion: Kuhs 895 MWh

Sonnenenergie

  • Sonnenstromerzeugung über den Erwartungen: +20,4%
  • Bestes Kraftwerksergebnis relativ: Heidenreichstein +34,7%

Wasserkraft

  • Wasserkraftproduktion hinter Plan: -28,5%

 
Produktionsverlauf bisher

  • Produktionsergebnis der W.E.B im Dezember: 65.553 MWh*
  • Kumuliertes Ergebnis des Jahresverlaufes: 718.210 MWh*
  • Prozent der Jahresprognose: 101,2%*  
*Alle Werte inklusive Beteiligungen

 

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